Seit den ersten Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix sind Rekorde ein fester Bestandteil des olympischen Erzählens: Zeiten, Weiten, Punkte – und vor allem Medaillen. Mit jeder Generation verschieben sich Maßstäbe, weil neue Disziplinen hinzukommen, Regeln modernisiert werden und sich Trainings- sowie Materialstandards verändern. Genau deshalb ist die Frage nach den „größten“ Winter-Olympioniken weniger ein Ranking als ein Blick auf unterschiedliche Arten von Dominanz.
IMAGO / Eibner / RAIMUND Philipp (Deutschland) beim Sprung zu Gold vor den olympischen Ringen bei den Olympischen Spielen in Cortina 2026.
Dieser Beitrag ordnet Rekordkarrieren über alle Epochen hinweg ein – von den frühen Figurenlauf-Pionieren über den alpinen Dreifach-Gewinner der 1950er bis zu den Medaillensammlern der nordischen Ausdauer- und Eisschnelllauf-Ära. Die Auswahl richtet sich nach belastbaren Kriterien: Medaillenbilanz, Titelzahl, Serien über mehrere Spiele, Einmal-Leistungen und Langlebigkeit. Quellen sind internationale Sportverbände, offizielle Olympia-Biografien und dokumentierte Rekordregister.
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Wer Winter-Olympioniken über Jahrzehnte vergleicht, stößt schnell auf ein Grundproblem: Die olympische Bühne ist nicht konstant. Es gibt Perioden mit wenigen Wettbewerben und Zeiten, in denen ein Sportprogramm deutlich breiter ist – was die Chance auf mehrere Starts und damit auf mehrere Medaillen erhöht. Ein fairer Vergleich muss daher quantitative Rekorde (z. B. Medaillen) von qualitativen Rekorden (z. B. historische Einmaligkeit, Serien, technische Sprünge im Sport) trennen.
Gleichzeitig bleibt Olympia ein Sonderfall: In vielen Disziplinen entscheiden wenige Wettkämpfe über eine Karriere-Definition. Ein Sturz, ein Materialdefekt oder eine Wetterphase kann eine ganze Vierjahresplanung kippen. Gerade deshalb sind Serien über mehrere Spiele hinweg – oder komplette Durchmärsche in einer Ausgabe – eine eigene Form von Rekordleistung, unabhängig davon, ob am Ende „nur“ drei oder fünf Medaillen stehen.
Marit Bjørgen führt die historische Bestenliste der Olympischen Winterspiele nach Medaillen an: 15 Medaillen, darunter 8 Gold. Ihre Karriere zeigt exemplarisch, warum Langlauf im Medaillenspiegel so präsent ist: mehrere Distanzen, Staffeln, oft mehrere Starts pro Spiele. Bjørgens Rekordwert ist dennoch mehr als ein Produkt des Programms – er steht auch für eine außergewöhnlich lange Phase, in der sie in Sprint und Distanz konkurrenzfähig blieb.
Karriere-Highlights (Auswahl): mehrere olympische Titel über verschiedene Distanzen und Staffeln, dazu der Status als erfolgreichste Winter-Olympionikin nach Gesamtmedaillen.
Kurzprofil: Sport: Skilanglauf | Olympische Medaillen: 15 | Olympische Titel: 8
Im Männerbereich steht Ole Einar Bjørndalen für eine seltene Kombination aus Vielseitigkeit, Serien und Langlebigkeit. Er kam bei Winterspielen auf 13 Medaillen (8 Gold, 4 Silber, 1 Bronze) – und gewann olympisches Gold über mehrere Ausgaben hinweg. Besonders herausgehoben wird in vielen Rückblicken Salt Lake City 2002, wo er in einer Ausgabe gleich mehrfach Gold holte und Biathlon in der öffentlichen Wahrnehmung stark prägte.
IMAGO / Beautiful Sports / Ole Einar Bjørndalen (NOR) während der Vorbereitung für Biathlon Wettkampf, IBU World CUP Biathlon, Hochfilzen 2017.
Karriere-Highlights (Auswahl): Rekordbilanz im Biathlon, Gold in unterschiedlichen Formaten (Einzel, Sprint/Verfolgung, Staffel), Titel über mehrere olympische Zyklen hinweg.
Kurzprofil: Sport: Biathlon | Olympische Medaillen: 13 | Olympische Titel: 8
Bjørn Dæhlie gehört zur Gruppe der Athleten mit acht olympischen Goldmedaillen und kommt insgesamt auf 12 olympische Medaillen. Seine größten Spiele fielen in die 1990er Jahre, als Langlauf in Skandinavien sportlich und kulturell eine herausragende Rolle spielte – und Dæhlie zu einem international sichtbaren Gesicht dieser Ära wurde.
Karriere-Highlights (Auswahl): dominante Auftritte in mehreren Disziplinen, mehrfacher Olympiasieg, Gesamtbilanz an der Spitze des historischen Langlauf-Vergleichs.
Kurzprofil: Sport: Skilanglauf | Olympische Medaillen: 12 | Olympische Titel: 8
Langlauf, Biathlon und Eisschnelllauf bieten traditionell mehrere Startmöglichkeiten pro Spiele – und damit eine statistische Nähe zu großen Gesamtzahlen. Das erklärt die Häufung nordischer Nationen und Eis-Disziplinen in den Rekordlisten, ohne die individuelle Leistung zu relativieren: Über mehrere Spiele hinweg auf höchstem Niveau zu bleiben, ist in Ausdauer- und Präzisionssportarten eine eigenständige Ausnahme.
Im Eisschnelllauf steht Ireen Wüst für einen Rekord, der zwei Ebenen verbindet: 13 Winter-Olympia-Medaillen (davon 6 Gold) und der historische Meilenstein, als erste Athletin bzw. erster Athlet individuelles Gold bei fünf verschiedenen Olympischen Spielen gewonnen zu haben. Das ist im Eisschnelllauf bemerkenswert, weil sich Technik, Konkurrenzdichte und Material über 16 Jahre deutlich verändern – und dennoch eine Konstante blieb: Wüst war auf den zentralen Distanzen immer wieder titelreif.
IMAGO / ANP / Ireen Wust (NED) in Aktion über 1500 Meter, das letzte Rennen vor ihrem Abschied, während des Eisschnelllauf-Weltcup-Finals in Thialf am 12. März 2022 in Heerenveen, Niederlande.
Karriere-Highlights (Auswahl): Rekordzahl an Eisschnelllauf-Medaillen, Gold über mehrere Ausgaben hinweg, Breite von Einzelstrecken bis Team-Formaten.
Kurzprofil: Sport: Eisschnelllauf | Olympische Medaillen: 13 | Olympische Titel: 6
Sven Kramer ist einer der erfolgreichsten männlichen Eisschnellläufer der olympischen Geschichte. Er gewann insgesamt 9 olympische Medaillen, darunter 4 Gold. In der Langstrecke (insbesondere 5000 m) prägte er über mehrere Spiele hinweg die Erwartungshaltung an Tempohärte und Renntaktik – ein Rekordtyp, der weniger auf Masse als auf wiederholte Bestleistung in einem Kernformat zielt.
Kurzprofil: Sport: Eisschnelllauf | Olympische Medaillen: 9 | Olympische Titel: 4
Claudia Pechstein gehört zu den bekanntesten deutschen Winter-Olympioniken – sowohl wegen ihrer 9 olympischen Medaillen als auch wegen eines seltenen Karriere-Merkmals: Sie wird in Rekordübersichten als Athletin mit acht Teilnahmen an Olympischen Winterspielen geführt (ein Extremwert, der nur wenigen gelingt). In Sportarten mit langer Saison und hoher Belastungsdichte ist eine solche Dauerpräsenz ein eigener Rekordtyp – unabhängig davon, wie viele Titel eine einzelne Ausgabe bringt.
Kurzprofil: Sport: Eisschnelllauf | Olympische Medaillen: 9 | Olympische Teilnahmen (Rekordwert): 8
Short Track ist unberechenbar: Stürze, Kollisionen, Taktikfehler – vieles passiert in Sekundenbruchteilen. Arianna Fontana ist in diesem Umfeld die Athletin mit der stärksten olympischen Gesamtbilanz: 11 Medaillen im Short Track, darunter 2 Gold, und damit die historisch erfolgreichste Olympionikin dieser Disziplin. Ihre Karriere zeigt, dass Rekorde nicht nur über Dominanz in einem Rennen entstehen, sondern auch über jahrelange Konstanz in einem chaotischen Wettbewerbsformat.
Kurzprofil: Sport: Short Track | Olympische Medaillen: 11 | Olympische Titel: 2
Kaum eine Winter-Olympia-Leistung wird so häufig als „einmalig“ beschrieben wie die von Eric Heiden: Bei den Spielen 1980 gewann er fünf Goldmedaillen – in allen damaligen Eisschnelllauf-Distanzen von 500 m bis 10 000 m. Das ist nicht nur eine Medaillenmenge, sondern ein Spektrum, das Sprint- und Ausdauerfähigkeiten in einer Art bündelt, die im Hochleistungssport selten in einer Person zusammenkommt.
Kurzprofil: Sport: Eisschnelllauf | Gold in einer Ausgabe: 5 (1980)
IMAGO / Sven Simon / Siegerehrung: Olympiasieger Eric Heiden (Mitte, USA) jubelt, der Drittplatzierte Lieuwe de Boer (re., Niederlande) macht dazu eine gute Miene, Olympische Winter-Spiele 1980.
Lidiya Skoblikova setzte bereits in den 1960er Jahren Maßstäbe: Sie gewann 1964 vier Goldmedaillen in einer Ausgabe und kam insgesamt auf sechs olympische Goldmedaillen im Eisschnelllauf. Das gilt als frühes Beispiel dafür, dass olympische Rekorde im Eisschnelllauf nicht nur über Zeiten, sondern über das Beherrschen mehrerer Distanzen definiert werden können.
Kurzprofil: Sport: Eisschnelllauf | Olympische Goldmedaillen: 6 | Gold in einer Ausgabe: 4 (1964)
Im alpinen Skisport ist die Konstellation anders: Weniger Starts, höhere Sturz- und Ausfallquote, extreme Abhängigkeit von Bedingungen. Toni Sailer gewann 1956 dennoch alle drei damals olympischen alpinen Rennen und holte drei Goldmedaillen in einer Ausgabe – ein historischer Referenzpunkt der Winterspiele. In der Rückschau steht diese Leistung für eine Zeit, in der ein einzelner Athlet ein komplettes alpines Programm „schließen“ konnte.
Kurzprofil: Sport: Alpiner Skisport | Gold in einer Ausgabe: 3 (1956)
Kjetil André Aamodt wird in offiziellen Olympia-Biografien als Ausnahme im alpinen Skisport beschrieben: 8 olympische Medaillen, darunter 4 Titel, über mehrere Spiele hinweg. Gerade weil alpine Athleten typischerweise weniger Medaillenchancen pro Spiele haben als etwa Langläufer, ist eine solche Gesamtbilanz ein starker Indikator für langjährige Vielseitigkeit (Abfahrt, Super‑G, Riesenslalom, Slalom/Kominationen je nach Era).
Kurzprofil: Sport: Alpiner Skisport | Olympische Medaillen: 8 | Olympische Titel: 4
Janica Kostelić gewann bei Winterspielen vier Gold- und zwei Silbermedaillen und wird in Olympia-Profilen als Rekordhalterin für Medaillen einer alpinen Skifahrerin hervorgehoben. Ihre Karriere ist ein Beispiel dafür, wie sich „Größe“ im Alpinen nicht nur an einer Disziplin festmacht, sondern an der Fähigkeit, unterschiedliche Streckenprofile und Rennformate zu beherrschen.
Kurzprofil: Sport: Alpiner Skisport | Olympische Medaillen: 6 | Olympische Titel: 4
In den Rodel- und Sliding‑Sportarten ist die olympische Chance noch stärker verdichtet: oft wenige Läufe, kleinste Abstände, hohe Materialrelevanz. Armin Zöggeler gewann nach Verbandsangaben Medaillen bei sechs aufeinanderfolgenden Winterspielen (1994 bis 2014) – inklusive zweier olympischer Titel. Die Serie gilt als außergewöhnlich, weil sie ein konstant hohes Niveau über zwei Jahrzehnte abbildet, in einem Sport, in dem Athletenwechsel und Technikentwicklung besonders schnell spürbar sind.
Kurzprofil: Sport: Rodeln | Olympische Medaillenserie: 6 Spiele in Folge | Olympische Titel: 2
IMAGO / Bild13 / Armin Zöggeler beim Rodeln (Italien) bei den Olympischen Winter-Spielen in Sotschi 2014.
Sonja Henie gewann drei olympische Goldmedaillen (1928, 1932, 1936) und sammelte zehn Weltmeistertitel. Ihre sportliche Dominanz fiel in eine Zeit, in der der Eiskunstlauf stark über Pflichtfiguren und Stilnormen definiert war – und Henie als Athletin zugleich eine öffentliche Figur wurde, die den Sport international sichtbarer machte.
Kurzprofil: Sport: Eiskunstlauf | Olympische Titel: 3 | Weltmeistertitel: 10
Gillis Grafström gewann im Herren‑Einzellauf dreimal olympisches Gold (1920, 1924, 1928) und später noch Silber (1932). In der olympischen Statistik bleibt diese Serie herausragend: Rekorde aus den frühen Jahrzehnten sind selten durch schiere Medaillenmenge geprägt, sondern durch Wiederholungssiege in einer Zeit mit geringer Startzahl und großen Bewertungsunterschieden.
Kurzprofil: Sport: Eiskunstlauf | Olympische Titel (Herren): 3 | Gesamtmedaillen bei Winterspielen: 4
Irina Rodnina gewann im Paarlauf drei olympische Goldmedaillen in Folge (1972 bis 1980) und gilt in Olympia-Biografien als eine der erfolgreichsten Eiskunstläuferinnen der Geschichte; zudem werden zehn Weltmeistertitel und elf EM‑Titel in offiziellen Kurzprofilen hervorgehoben. Rodninas Rekordtyp ist der des „Wiederholens“ unter wechselnden Umständen: Partnerkonstellationen, Regelentwicklungen, internationale Konkurrenzdichte.
Kurzprofil: Sport: Eiskunstlauf (Paarlauf) | Olympische Titel: 3 | Weltmeistertitel: 10
Im modernen Eistanz sind Wertungssysteme und Technik deutlich komplexer als in den frühen Jahrzehnten. Tessa Virtue und Scott Moir kamen zusammen auf fünf olympische Medaillen und werden in Nachschlagewerken als die am stärksten dekorierten olympischen Eistänzer geführt. Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Medaillenzahl, sondern die Spannweite: Gold in Eistanz, dazu Erfolge in Team‑Formaten – ein Rekord, der die Entwicklung des Sports zu mehr Mehrkampf‑Strukturen widerspiegelt.
Kurzprofil: Sport: Eistanz | Olympische Medaillen: 5 | Olympische Titel: 3 (inkl. Team‑Event)
IMAGO / Depositphotos / GANGNEUNG, SÜDKOREA - 11. FEBRUAR 2018: Die zweifachen Olympiasieger Tessa Virtue und Scott Moir aus Kanada treten beim Teamwettbewerb Eistanz Kurztanz bei den Olympischen Winterspielen 2018 auf.
In Eishockey oder Curling ist „Größe“ anders messbar, weil ein Turnier weniger Spiele umfasst und das Ergebnis stärker von Teamtiefe abhängt. Trotzdem gibt es auch hier klare Rekordlinien, die über mehrere Turniere hinweg entstehen – vor allem im Frauen‑Eishockey seit der olympischen Einführung 1998.
Laut Guinness‑Register halten Hayley Wickenheiser und Jayna Hefford den Rekord für die meisten olympischen Eishockey‑Medaillen bei Winterspielen: fünf (eine Silbermedaille 1998, anschließend viermal Gold von 2002 bis 2014). Das ist ein Beispiel dafür, wie Team‑Dominanz in individuelle Rekordlisten übersetzt werden kann – nicht als Einzelstatistik, sondern als Serie in einer stabilen Mannschaftsstruktur.
Kurzprofil: Sport: Eishockey | Olympische Medaillen: 5 | Goldserie: 4 in Folge
Viele der hier genannten Rekorde sind so stabil, weil sie zwei Bedingungen erfüllen: Sie sind entweder extrem selten (Heiden: fünf Gold in einer Ausgabe) oder sie verlangen eine Art Karriere-Langlebigkeit, die nur wenige Körper „mitmachen“ (Wüst: Gold in fünf verschiedenen Spielen; Zöggeler: Medaillen über sechs Ausgaben). Gleichzeitig ändern sich die Vergleichsgrundlagen: Neue Disziplinen schaffen neue Chancen, geänderte Regeln verschieben Wettkampfdynamiken, und die internationale Leistungsdichte wächst.
Für eine journalistische Einordnung lohnt daher ein Doppelblick: Statistik (Medaillen, Titel, Serien) und Kontext (Sportprogramm, Konkurrenz, Bewertungslogik, technische Entwicklung). Wer nur die Medaillenzahl betrachtet, übersieht oft, dass ein einzelnes Gold in einer technisch „engen“ Disziplin ähnlich schwer wiegen kann wie mehrere Medaillen in einem programmreichen Sport – und umgekehrt.
Wer über Winter-Olympioniken berichtet, arbeitet häufig mit Archivmaterial – etwa für Jubiläen, Porträts, Rückblicke oder Datenstücke. Wichtig ist dabei die rechtliche Trennung von Nutzungsrecht und Eigentum: Eine Lizenz erlaubt die Nutzung eines Bildes, das Urheberrecht verbleibt grundsätzlich beim jeweiligen Urheber bzw. der Agentur.
IMAGO bietet dafür verschiedene Lizenzmodelle, die den Einsatz klar definieren: Rights Managed (RM) für definierte, meist redaktionelle Nutzungen sowie Royalty Free Classic und Royalty Free Premium für wiederverwendbare Projekte im Rahmen der jeweiligen Lizenzbedingungen. Für kommerzielle Nutzungen – etwa Werbung, Sponsoring, Packaging oder Merchandising – sind zusätzlich Persönlichkeitsrechte und gegebenenfalls Model‑ oder Property‑Releases relevant; die Release‑Informationen werden in professionellen Datenbeständen entsprechend gekennzeichnet.
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Die „größten“ Winter-Olympioniken sind nicht nur Namen auf einer Liste, sondern Referenzpunkte dafür, wie sich Wintersport über mehr als ein Jahrhundert entwickelt hat – von Chamonix 1924 bis zur Gegenwart. Marit Bjørgens Medaillenrekord, Bjørndalens Biathlon‑Bilanz, Wüsts Goldserie über fünf Spiele oder Heidens einmaliger Fünffach‑Triumph stehen jeweils für unterschiedliche Arten von Ausnahmeleistung.
Wer diese Karrieren journalistisch erzählt, muss daher nicht nur Ergebnisse aufzählen, sondern die Regeln, Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen Epoche mitdenken. Genau darin liegt die nachhaltige Aussagekraft von Rekorden: Sie sind messbar – und zugleich Spiegel ihrer Zeit. IMAGO unterstützt solche Einordnungen durch zugängliche Bild- und Archivbestände aus dem Netzwerk von Partnerfotografen, Agenturen und Archiven sowie durch klare Lizenzinformationen für redaktionelle und – bei passenden Voraussetzungen – kommerzielle Projekte.