Jannik Sinner hat in wenigen Jahren den Sprung vom hoch gehandelten Talent zum prägenden Spieler der Tour vollzogen. Der 2001 in Innichen (Südtirol) geborene Italiener gewann zwischen 2024 und 2025 vier Grand-Slam-Titel und schloss das Jahr 2024 als erster Italiener überhaupt auf Platz 1 der ATP-Weltrangliste ab. 2025 bestätigte er seine Stellung mit weiteren großen Titeln, eine dreimonatige Sperre nach einem Anti‑Doping‑Vergleich beeinträchtigte seine sportliche Bilanz nur vorübergehend. Zugleich gilt das Duell mit Carlos Alcaraz als Taktgeber einer neuen Rivalität im Herrentennis. Dieser Überblick richtet sich an Redaktionen, Agenturen, Marken, Creator, NGOs und Bildungseinrichtungen und fasst Sinners Entwicklung, Meilensteine und aktuelle Einordnung kompakt zusammen.
IMAGO / Pacific Press Agency / Der italienische Tennisspieler Jannik Sinner gewinnt die Next Gen ATP Finals (Herren) in Mailand.
Aufgewachsen in Südtirol, wechselte Sinner als Jugendlicher vom Wettkampfski konsequent zum Tennis. Mit 13 Jahren verließ er seine Heimat für die Tennisakademie von Riccardo Piatti in Bordighera. Er übersprang weitgehend die Juniorenebene und sammelte früh Erfahrungen im Profitennis. Diese Weichenstellung prägte seinen zielgerichteten Einstieg auf die Tour.
2018 sammelte Sinner Matchpraxis auf ITF‑ und Challenger‑Ebene; 2019 folgten Challenger‑Titel und der Durchbruch bei den Next Gen ATP Finals in Mailand. Als „Newcomer of the Year“ schloss er 2019 in den Top 80 ab – ein seltener Schritt für einen 18‑Jährigen. Die Basis für eine schnelle Etablierung war gelegt.
IMAGO / Pacific Press Agency / Jannik Sinner gewinnt die ATP Next Gen Finals (Herren) im Tennis in Mailand, Italien. Foto: Paolo Pizzi / Pacific Press.
2020 gewann Sinner in Sofia seinen ersten ATP‑Titel und erreichte bei den French Open das Viertelfinale – ein früher Hinweis auf seine Grand‑Slam‑Tauglichkeit. 2021 folgten mehrere Turniersiege (u. a. Washington/ATP 500) und der Sprung in die Top 10. 2022 überzeugte er mit Konstanz bei Majors, erreichte u. a. die Viertelfinals in Melbourne, Wimbledon und New York.
IMAGO / Photo Players Images / Davis Cup Finale - Italien gegen Australien Finale MALAGA, SPANIEN - 26. NOVEMBER: (v.l.n.r.) Filippo Volandri, Jannik Sinner, Lorenzo Musetti, Matteo Arnaldi, Lorenzo Sonego und Simone Bolelli aus Italien heben den Davis Cup-Pokal nach dem Sieg ihres Teams im Davis Cup-Finale gegen Australien im Palacio de Deportes Jose Maria Martin Carpena am 26. November 2023 in Malaga, Spanien. (Foto von Francisco Macia Photo Players Images) Malaga Palacio de Deportes Jose Maria Martin Carpena Malaga Spanien Urheberrecht: xFranciscoxMaciax
IMAGO / Newscom World / Australian Open Tag 15. 28. Januar 2024: Der an vierter Stelle gesetzte JANNIK SINNER aus Italien posiert mit der Norman Brookes Challenge Cup, nachdem er das Finale der Herren-Einzelspiele gegen Danil Medvedev aus der Russischen Föderation in der Rod Laver Arena am 15. Tag der Australian Open 2024 in Melbourne, Australien, gewonnen hat. Urheberrecht: xx ZUMA-20240128_faf_c04_013 SydneyxLowx csmphotothree228166
2024 gewann Sinner die Australian Open nach einem Fünf‑Satz‑Finale gegen Daniil Medvedev. Kurz darauf folgten Masters‑Titel in Miami und Cincinnati, im Herbst auch Shanghai. Bei den US Open siegte er im Endspiel gegen Taylor Fritz und krönte die Saison mit dem Titel bei den ATP Finals in Turin. Sinner schloss das Jahr 2024 als ATP‑„Year‑End No. 1“ ab – als erster Italiener seit Einführung der Rangliste. Zudem verteidigte Italien mit Sinner den Davis‑Cup‑Titel.
IMAGO / IPS / Wimbledon Championships 2025 AELTC, Tag Dreizehn, London, Jannik Sinner (ITA) feiert mit der Wimbledon-Herrentrophäe nach dem Sieg über Carlos Alcaraz (ESP) im Finale der Meisterschaft 2025 London Wimbledon London GBR, Urheberrecht: xMarkxGreenwoodx
Im März 2024 wurde Sinner bei der Kontrolle in Indian Wells positiv auf Clostebol getestet. Ein unabhängiges Tribunal stellte „No Fault or Negligence“ fest; die Resultate in Indian Wells wurden jedoch aberkannt, weitere Turnierergebnisse blieben gültig. Nach WADAs Berufung einigten sich beide Seiten im Februar 2025 auf einen Vergleich: eine dreimonatige Sperre vom 9. Februar bis 4. Mai 2025, ohne Nachweis von Absicht oder Leistungsgewinn. WADA zog die Berufung zurück; Sinner durfte ab 13. April wieder offiziell trainieren.
Nach dem Comeback verteidigte Sinner seinen Titel bei den Australian Open 2025 (Finalsieg gegen Alexander Zverev). In Paris stand er erstmals im Roland‑Garros‑Finale und unterlag Alcaraz nach fünf Sätzen, in Wimbledon folgte der Titelgewinn gegen den Spanier. Im Herbst gewann Sinner das Masters in Paris‑Bercy (sein fünftes 1000er insgesamt) und verteidigte die ATP‑Finals in Turin. Das Jahr 2025 schloss jedoch Alcaraz als ATP‑„Year‑End No. 1“ ab.
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