Hamilton wurde 1985 in Stevenage (UK) geboren und machte im Kartsport früh mit nationalen Erfolgen auf sich aufmerksam. 1998 nahm McLaren‑Teamchef Ron Dennis den 13‑Jährigen in das Förderprogramm auf — der entscheidende Schritt in Richtung Profikarriere. Über Formel‑3‑Euroserie (Meister 2005) und GP2 (Meister 2006) empfahl er sich direkt für ein Formel‑1‑Cockpit.
IMAGO / HochZwei / Lewis Hamilton (England McLaren Mercedes) in seinem Cart Motorsport Grand Prix Herren Großer Preis von England 2007, Formel 1 Weltmeisterschaft
2007 gab Hamilton mit 22 Jahren sein Formel‑1‑Debüt für McLaren‑Mercedes — als erster schwarze Fahrer der Seriengeschichte. Bereits in der Rookie‑Saison folgten Siege und zahlreiche Podestplätze; der WM‑Titel ging knapp verloren. 2008 gewann Hamilton im Finale von Brasilien seine erste Weltmeisterschaft und blieb bis 2012 ein verlässlicher Siegfahrer. Gegen die damals dominierenden Teams (2009 Brawn GP, ab 2010 vor allem Red Bull) reichte es jedoch nicht zu weiteren Titeln. Ende 2012 wechselte er zum Mercedes‑Werksteam — eine strategische Entscheidung für die nächste Ära.
IMAGO / HochZwei / Lewis Hamilton (England McLaren Mercedes) in seinem Boliden Motorsport Grand Prix Herren Großer Preis von Brasilien 2007, Formel 1 Weltmeisterschaft, F1, F, GP, WM Einzelbild Interlagos Sao Paulo Motorsport Grand Prix Herren Großer Preis von Brasilien 2007, Formel 1 Weltmeisterschaft, F1, F, GP, WM Einzelbild Interlagos Sao Paulo
Mit Einführung der V6‑Hybridmotoren 2014 prägte Mercedes die Serie; Hamilton holte die Weltmeisterschaften 2014, 2015, 2017, 2018, 2019 und 2020. Die Jahre 2014 bis 2016 waren von einem internen Duell mit Nico Rosberg geprägt, das 2016 zugunsten Rosbergs endete. Ab 2017 setzte sich Hamilton gegen Sebastian Vettel durch und baute seine Titelbilanz aus. 2020 stellte er den Rekord von Michael Schumacher mit dem siebten WM‑Titel ein und markierte zugleich neue Bestmarken bei Siegen und Pole‑Positions.
IMAGO / Andreas Beil / Lewis Hamilton (England McLaren Mercedes), F1 Weltmeister 2008 Motorsport Grand Prix Herren Großer Preis von Brasilien 2008, Formel 1 Weltmeisterschaft, F1, F, GP, WM Einzelbild Interlagos Sao Paulo Freude.
Das WM‑Finale 2021 in Abu Dhabi ging nach einer umstrittenen Safety‑Car‑Phase an Max Verstappen; Hamilton wurde Vizeweltmeister. Mit dem Technischen Reglement ab 2022 geriet Mercedes ins Hintertreffen, wodurch Hamilton 2022 und 2023 erstmals ohne Rennsieg blieb. 2024 gelang die Rückkehr auf die Siegerliste — unter anderem mit dem Heimerfolg in Silverstone, gefolgt von einem weiteren Sieg in Spa‑Francorchamps. In der Jahreswertung blieb Mercedes jedoch hinter der Spitze; Hamilton schloss 2024 als Siebter ab.
Hamilton bestritt nahezu seine gesamte Profikarriere mit Mercedes‑Motoren — zunächst bei McLaren, ab 2013 im Werksteam. Sechs seiner sieben WM‑Titel und über 80 Grand‑Prix‑Siege erzielte er für Mercedes. Teamchef Toto Wolff würdigte die gemeinsame Zeit als außergewöhnlich erfolgreich; beide Seiten trennten sich zum Ende der Saison 2024 einvernehmlich. Hamilton betonte den Wunsch nach einer neuen sportlichen Aufgabe.
IMAGO / Poolfoto / FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, WM, Weltmeisterschaft 2020, Großer Preis von Abu Dhabi Motorsport: FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2020, Großer Preis von Abu Dhabi, 44 Lewis Hamilton (GBR, Mercedes-AMG Petronas Formel-1-Team).
Zur Saison 2025 unterschrieb Hamilton bei Ferrari und bildete mit Charles Leclerc ein hochkarätiges Duo. Der Umstieg bedeutete zugleich den ersten Einsatz ohne Mercedes‑Antrieb in seiner Formel‑1‑Laufbahn. 2025 entwickelte sich als Übergangsjahr: Hamilton integrierte sich in Strukturen, trieb Set‑up‑Arbeit und Entwicklung mit Teamchef Frédéric Vasseur und den Ingenieuren voran. Der Fokus liegt darauf, Ferrari für das Reglement 2026 strategisch zu positionieren.
IMAGO / ZUMA Press Wire / James Gasperotti / Der britische Fahrer Lewis Hamilton (Scuderia Ferrari) während der FIA-Formel-1-Tests nach der Saison 2025 auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate.
Hamilton nutzt seine Sichtbarkeit für gesellschaftliche Themen, etwa gegen Rassismus und für mehr Vielfalt im Motorsport. Seit 2019 unterstützte er demonstrativ die Black‑Lives‑Matter‑Bewegung und setzte auf Social Media sowie an Rennwochenenden sichtbare Zeichen. Darüber hinaus bewegt er sich in Mode‑ und Unterhaltungsformaten, erreicht damit Zielgruppen jenseits klassischer Motorsportfans und verknüpft Spitzensport mit Popkultur.
Hamilton wurde 2020 in die Time‑100‑Liste aufgenommen und im selben Jahr von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen. In britischen Rankings einflussreicher schwarzer Persönlichkeiten rangierte er mehrfach in den vorderen Positionen. Sportlich hält er mit sieben WM‑Titeln (rekordgleich) und 105 Grand‑Prix‑Siegen zahlreiche Bestmarken, darunter über 100 Pole‑Positions und mehr als 200 Podestplätze.
Hamiltons Laufbahn zeigt einen klaren Bogen: frühe Förderung, schneller Aufstieg, Titel‑Serien im Hybridzeitalter, Anpassung an neue Regeln sowie der späte Teamwechsel. Sein Profil verbindet konstante Spitzenleistungen mit Einfluss jenseits der Strecke. Ob weitere Kapitel hinzukommen, hängt von Team‑Performance, Reglement und Entwicklungsfortschritt ab. Für Redaktionen und Stakeholder bietet die Karriere Hamiltons eine strukturierte Erzählung über Erfolg, Wandel und langfristige Wettbewerbsfähigkeit — eine Grundlage für sachliche Einordnungen, Analysen und Bildauswahl in Sport‑, Gesellschafts‑ und Kulturkontexten.
IMAGO / Every Second Media / Formel 1 Grand Prix von Großbritannien Lewis Hamilton 44 (GBR), Mercedes AMG Petronas W15 feiert seinen Sieg auf dem Podium mit Union Jack Peter Bonnington spritzt Champagner während des Formel 1 Grand Prix von Großbritannien auf dem Silverstone Circuit, Silverstone, England, Vereinigtes Königreich, am 7. Juli 2024.
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