Max Verstappen zählt zu den prägendsten Fahrern der modernen Formel 1. Seit seinem Debüt mit 17 Jahren im Jahr 2015 hat der Niederländer seine Laufbahn systematisch an die Spitze geführt. Zwischen 2021 und 2024 gewann er vier Fahrer‑Weltmeisterschaften in Serie, bevor er 2025 in einem engen Finale mit zwei Punkten Rückstand Vize‑Weltmeister wurde. Dieser Überblick zeichnet seinen Weg vom Kartsport über den frühen Formel‑1‑Einstieg bis zu Titeln, Rekorden und aktuellen Wendepunkten nach.
IMAGO / ANP/ Jos und Max Verstappen beim Stadtkurs-Rennen in Rotterdam im Jahr 2013.
Max Emilian Verstappen wurde am 30. September 1997 im belgischen Hasselt geboren. Der Motorsport prägte ihn früh: Vater Jos fuhr in den 1990er‑ und 2000er‑Jahren in der Formel 1, Mutter Sophie Kumpen war im Kartsport aktiv. 2013 gewann Verstappen den CIK‑FIA‑Weltmeistertitel in der Schaltkart‑Klasse KZ – ein Meilenstein seiner Juniorenzeit.
2014 folgte der Schritt in die FIA‑Formel‑3‑EM, die er als Rookie auf Gesamtrang drei abschloss; gleichzeitig nahm ihn Red Bull ins Juniorprogramm auf. Nur wenige Tage nach seinem 17. Geburtstag bestritt er beim Grand Prix von Japan 2014 sein erstes offizielles Formel‑1‑Training – als jüngster Teilnehmer an einem WM‑Wochenende.
Zur Saison 2015 wurde Verstappen bei Toro Rosso eingesetzt und schrieb sofort Geschichte: Er startete als jüngster Pilot in ein Formel‑1‑Rennen und wurde in Malaysia der jüngste Punkte‑Sammler der WM‑Historie. Über das Jahr etablierte er sich mit auffälligen Überholmanövern und konstanten Resultaten im Mittelfeld.
IMAGO / Dreamstime / Scuderia Toro Rosso F1 Team, Max Verstappen, 2015, JEREZ DE LA FRONTERA, SPANIEN - 04. FEB: Max Verstappen vom Scuderia Toro Rosso F1 Team verlässt die Boxengasse während einer Trainingssitzung am 04. Februar 2015 in Jerez de la Frontera, Spanien.
Nach vier Saisonläufen 2016 stieg Verstappen zu Red Bull auf – und gewann ausgerechnet sein erstes Rennen für das Werksteam in Barcelona. Mit 18 Jahren und 228 Tagen wurde er der bis heute jüngste Grand‑Prix‑Sieger; zugleich war es der erste Formel‑1‑Sieg eines Niederländers.
Sein durchsetzungsstarker Stil löste parallel Debatten aus. Nach wiederholten Richtungswechseln beim Anbremsen präzisierte die FIA im Herbst 2016 die Anwendung der Regeln – die Medien sprachen von der „Verstappen‑Regel“.
IMAGO / HochZwei / Motorsports: FIA Formel-1-Weltmeisterschaft WM Weltmeisterschaft 2016, Rennen in Barcelona, 33 Max Verstappen.
2017 gewann Verstappen die Grands Prix von Malaysia und Mexiko, trotz einer Serie technischer Ausfälle in der ersten Saisonhälfte, und beendete das Jahr als WM‑Sechster. 2018 folgten weitere Siege und zahlreiche Podestplätze – die Basis war gelegt.
2019 begann die Red‑Bull‑Honda‑Ära mit einem Paukenschlag: Verstappen siegte u. a. in Österreich, Deutschland und Brasilien und wurde WM‑Dritter – sein bis dahin bestes Gesamtergebnis. 2020 behauptete er sich als konstanter Podiumsgast und gewann zwei Rennen; in der Fahrerwertung stand erneut Rang drei.
Mit dem RB16B lieferte sich Verstappen 2021 ein intensives Duell gegen Lewis Hamilton. Das Finale von Abu Dhabi entschied er nach einer späten Safety‑Car‑Phase und einem Restart in der letzten Runde für sich – sein erster Weltmeistertitel und der erste eines Niederländers.
IMAGO / Every Second Media / Formel-1-Großer Preis von Frankreich, 20.06.2021, Circuit Paul Ricard, Le Castellet (Frankreich): Max Verstappen (NED), Red Bull Racing RB16B, feiert den Sieg mit Champagner auf dem Podium; Sergio Pérez (MEX).
2022 verteidigte Verstappen seinen Titel trotz anfänglicher Ausfälle mit einer dominanten Saison inklusive 15 Siegen – ein neuer Jahresrekord. Die Punktausbeute und der Vorsprung in der WM‑Wertung unterstrichen die klare Leistungsdichte.
IMAGO / ANP / Max Verstappen (Red Bull Racing) feiert mit seinem Team den Gewinn seines vierten Weltmeistertitels nach dem Grand Prix von Las Vegas.
In der Saison 2025 blieb Verstappen bis zum Finale im Titelrennen und gewann das Abschlussrennen in Abu Dhabi. Lando Norris holte den Titel jedoch mit zwei Zählern Vorsprung; Verstappen schloss die Fahrer‑WM mit 421 Punkten als Zweiter ab.
IMAGO / Jan Huebner / Motorsport FIA Formel 1, Grand Prix von Abu Dhabi v.l. Jubel, Freude über den Sieg Max Verstappen (Oracle Red Bull Racing) Startnummer 1 Lando Norris (McLaren) Startnummer 04.
Auf der Strecke gilt Verstappen als kompromissloser, zugleich gereifter Rennfahrer mit hoher Konstanz unter Druck. Die 2016 eingeführte striktere Auslegung gegen Spurwechsel beim Anbremsen markiert einen frühen Wendepunkt in der Bewertung seines Zweikampfverhaltens.
Verstappen wuchs in einer Rennsport‑Familie auf; die „Oranje“-Fangemeinde prägt seit Jahren die Kulisse – besonders beim Heimrennen in Zandvoort, das er 2021 bis 2023 jeweils gewann. Privat lebt er in Monaco und wurde 2025 Vater einer Tochter.
Mit vier WM‑Titeln, Rekorden und einem über Jahre konstant hohen Leistungsniveau hat Max Verstappen mit 28 Jahren bereits ein bemerkenswertes Karriereprofil. Die knappe Niederlage 2025 ändert wenig am Status als Referenzfahrer der vergangenen Jahre. Sein langfristiger Vertrag bei Red Bull läuft bis 2028, womit weitere Kapitel an der Spitze wahrscheinlich bleiben. Offen ist, welche Meilensteine – sportlich und statistisch – er der Liste noch hinzufügen wird.
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