Taylor Harry Fritz (geb. 28. Oktober 1997 in Kalifornien) hat sich in den vergangenen Jahren in der Weltspitze des Herrentennis etabliert. Prägende Auftritte — etwa bei den Swiss Indoors 2023 — begleiteten seinen Aufstieg. 2024 erreichte er als erster US‑Amerikaner seit 2009 ein Grand‑Slam‑Finale (US Open) und stand zudem im Endspiel der ATP Finals. In der ATP‑Weltrangliste kletterte der 1,96 m große Rechtshänder im November 2024 auf Rang 4. 2025 folgte sein erstes Wimbledon‑Halbfinale; insgesamt stehen zehn ATP‑Einzeltitel, darunter Indian Wells 2022 (Masters‑1000), in seiner Bilanz.
IMAGO / Newscom World / Le Gouic Icon Sports / Tennis 2015: French Open JUN 06 Taylor Harry FRITZ.
Fritz wuchs in einer Tennisfamilie auf: Mutter Kathy May war in den 1970er‑Jahren Top‑10‑Spielerin, Vater Guy Fritz arbeitete als Coach. Früh im Wettkampftennis aktiv, gewann er 2015 den Junioren‑Titel der US Open und beendete die Saison als Nummer 1 der Juniorenweltrangliste. Mit der Auszeichnung zum ITF‑Weltmeister der Junioren deutete er sein Potenzial für die Profilaufbahn an.
Im Herbst 2015 wechselte Fritz zu den Profis, sein Einstieg verlief rasant. Bereits im Februar 2016 stand er in Memphis in seinem ersten ATP‑Finale und rückte kurz darauf in die Top 100 vor. 2017 folgte der erste Grand‑Slam‑Matchsieg (US Open), 2018 der Sprung in die Top 50 — eine Phase stetiger Konsolidierung ohne spektakuläre Ausschläge.
IMAGO / Hasenkopf / Taylor Fritz macht die Faust und jubelt.
Der Durchbruch auf Tour‑Niveau gelang 2019 in Eastbourne mit dem ersten ATP‑Titel. Es folgten weitere Resultate, die seine Position festigten: 2020 das Finale von Acapulco (ATP‑500) und 2021 das Endspiel in St. Petersburg. Am Saisonende 2021 war Fritz bestplatzierter US‑Spieler im Herren‑Einzel — ein Marker für seine wachsende Rolle im US‑Tennis.
2022 erreichte Fritz zunächst in Melbourne erstmals ein Grand‑Slam‑Achtelfinale. Im März triumphierte er beim Indian Wells Masters, wo er Rafael Nadal im Finale besiegte — sein erster Masters‑1000‑Titel und ein Meilenstein seiner Karriere. Das Jahr brachte weitere Bestmarken: Wimbledon‑Viertelfinale, Turniersieg in Tokio (ATP‑500) und der erstmalige Vorstoß in die Top 10 der Welt.
IMAGO / Newscom World / Charles Baus / Taylor Fritz küsst den Siegerpokal, nachdem er Rafael Nadal aus Spanien im Finale des BNP Paribas Open 2022 im Indian Wells Tennis Garden in Indian Wells, Kalifornien besiegt hat.
Zu Beginn 2023 führte Fritz die USA zum Titel beim United Cup und gewann in Delray Beach. Diese Konstanz trug ihn im Frühjahr in die Top 5 — der höchste Rang eines US‑Spielers seit 2009. Nach einem Viertelfinale bei den US Open 2023 folgte 2024 das US‑Open‑Finale; zusätzlich erreichte er das Endspiel der ATP Finals. Die Saison 2024 schloss er als Nummer 4 ab — ein klares Indiz für seine dauerhafte Zugehörigkeit zur Spitze.
IMAGO / Camilla Stolen / Taylor Fritz aus den Vereinigten Staaten feiert seinen Sieg über Max Purcell aus Australien während ihres Zweitrundenmatches am fünften Tag der Swiss Indoors in der St. Jakobshalle am 25. Oktober 2023 in Basel, Schweiz.
Im Juli 2025 stand Fritz erstmals im Wimbledon‑Halbfinale und unterlag dort Carlos Alcaraz in vier Sätzen. Zuvor gewann er in der Rasensaison die Turniere in Stuttgart und Eastbourne, was seine Stärke auf schnellen Belägen unterstrich. In der US‑Hartplatzserie erreichte er das Viertelfinale der US Open sowie das Finale in Tokio. Ergänzend steht seit 2024 die olympische Bronzemedaille im Herrendoppel (mit Tommy Paul) in seiner Erfolgsübersicht.
IMAGO / PCN Photography / US Open 2024 Herrenfinale Taylor Fritz (USA) tritt im Herreneinzel-Finale der US Open Tennis 2024 an.
Fritz’ Spiel basiert auf offensivem Grundlinienspiel mit klarem Fokus auf den ersten Aufschlag, der regelmäßig über 220 km/h liegt. Die Vorhand ist seine wirkungsvollste Angriffswaffe; die flache Rückhand ergänzt sein Tempo‑Spiel insbesondere auf schnelleren Courts. Netzübergänge und Beinarbeit hat er über die Jahre sichtbar verbessert, wodurch sein Matchplan variabler wurde. Abseits des Platzes wirkt Fritz bodenständig und zielorientiert; durch die Netflix‑Serie „Break Point“ erreichte er zusätzlich ein breiteres Publikum.
IMAGO / PCN Fotografie / Halbfinale der Herren von Wimbledon 2025 Carlos Alcaraz (ESP) gegen Taylor Fritz (USA)
Fritz verkörpert den jüngsten Aufschwung des US‑Herrentennis: vom erfolgreichen Junior über den ersten ATP‑Titel bis zu Masters‑Triumph, Top‑5‑Ranking und Major‑Finale. Seine Ergebnisse 2024/25 belegen nachhaltige Entwicklung und Leistungsstabilität. Ob der nächste Schritt zum Grand‑Slam‑Titel gelingt, bleibt offen — die sportliche Basis dafür ist vorhanden. Schon heute zählt Fritz zu den festen Größen der Tour und prägt die US‑Spitze in der breiten internationalen Konkurrenz.
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