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George Russell: Vom Karting zum Mercedes-Teamleader (2025)

George Russell hat sich in gut anderthalb Jahrzehnten vom talentierten Kartfahrer zum Teamleader bei Mercedes entwickelt. Seine Laufbahn ist geprägt von konsequentem Aufstieg: nationale und internationale Titel im Kartsport, direkte Meisterschaften in GP3 und Formel 2, gefolgt von Lehrjahren bei Williams. 2022 gelang mit Mercedes der erste Grand-Prix-Sieg, 2024 kehrte er mehrfach auf das oberste Podest zurück. In der Saison 2025 übernahm Russell endgültig Verantwortung an der Spitze eines Topteams und gewann erneut zweimal. Der folgende Überblick zeichnet den Weg strukturiert nach und ordnet die Entwicklung bis einschließlich 2025 ein.

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IMAGO / justpictures.ch / George Russell (GBR) Mercedes AMG Petronas (DEU) Mercedes-AMG W16 E Mercedes während des Formel-1-Abu-Dhabi-Grand-Prix 2025, Runde 24 der Formel-1-Weltmeisterschaft 2025, WM.

Kindheit, Kartsport und frühe Erfolge

George William Russell wurde am 15. Februar 1998 in King’s Lynn (Norfolk, England) geboren. Bereits als Siebenjähriger stieg er in den Kartsport ein und gewann früh nationale Serien. 2011 und 2012 holte er den Titel der CIK-FIA Kart-Europameisterschaft in der Juniorenklasse. Diese Resultate machten ihn in der Nachwuchsszene zu einem der auffälligsten Talente seiner Generation und ebneten den Weg in den Formelsport.

Aufstieg in den Nachwuchs‑Formelserien (2014–2018)

BRDC F4 und der erste Formeltitel (2014)

Mit 16 debütierte Russell in der BRDC Formel 4 und sicherte sich trotz Rückschlägen in der Saison den Meistertitel. Parallel sammelte er Erfahrung in der Formula Renault 2.0 Alps. Der Erfolg öffnete die Tür für Einsätze in höherklassigen Serien.

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IMAGO / DeFodi / Bilder des Jahres 2024, Sport 07 Juli Sport Themen der Woche KW30 Sport Bilder des Tages 28.07.2024, Circuit de Spa-Francorchamps, Spa-Francorchhamps, Formula 1 Rolex Belgian Grand Prix 2024 , im Bild Sieger George Russell (GBR), Mercedes-AMG Petronas Formula One Team Defodi

FIA Formel‑3‑Europameisterschaft (2015–2016)

2015 schloss Russell seine Rookie‑Saison als Gesamtsechster ab, 2016 steigerte er sich mit Hitech GP auf Rang drei. In einem dichten Feld etablierte er sich mit Konstanz und Qualifying‑Stärke als verlässlicher Podestkandidat.

GP3‑Serie und Mercedes‑Junior (2017)

2017 wechselte Russell zu ART Grand Prix in die GP3 und gewann die Meisterschaft souverän. Zeitgleich wurde er ins Mercedes‑Juniorprogramm aufgenommen und erhielt damit eine klare Entwicklungsperspektive Richtung Formel 1.

Formel 2 – Titel im ersten Jahr (2018)

2018 folgte mit ART Grand Prix der Schritt in die Formel 2. In einem starken Fahrerfeld gewann Russell sieben Rennen und krönte seine Debütsaison mit dem Meistertitel – ein wichtiger Leistungsausweis auf dem Weg in die Königsklasse.

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IMAGO / ZUMA Press Wire / 6. April 2018 - Sakhir, Königreich Bahrain - GEORGE RUSSEL aus Großbritannien und Art Grand Prix während der Trainingsession zur FIA Formel-2-Meisterschaft 2018 auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir, Königreich Bahrain.

Einstiegsjahre in der Formel 1: Williams (2019–2021)

2019 – Debüt in schwieriger Phase

Russell stieg 2019 bei Williams ein – in einer Zeit, in der das Auto am Ende des Feldes rangierte. Trotz begrenzter Möglichkeiten fiel er mit konstanter Qualifying‑Performance auf und prägte den Ruf als verlässlicher „Mr. Saturday“.

2020 – Bewährungschance im Mercedes

Während Williams weiter um Anschluss kämpfte, erhielt Russell beim Sakhir‑Grand‑Prix kurzfristig die Gelegenheit im Mercedes. Er führte weite Teile des Rennens an, wurde jedoch durch einen Boxenstopp‑Fehler und einen späten Reifenschaden zurückgeworfen. Die Leistung demonstrierte dennoch sein Potenzial im Spitzenpaket.

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IMAGO / HochZwei / Motorsport: FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, WM, Weltmeisterschaft 2020, Großer Preis von Sakhir, 63 George Russell (GBR, Mercedes-AMG Petronas Formel-1-Team)

2021 – Erste Punkte und ein Podium

2021 folgten die ersten WM‑Punkte im Williams sowie ein Podestplatz beim verkürzten Rennen in Belgien. Russell festigte damit seinen Status als Kandidat für ein Topcockpit.

Wechsel zu Mercedes (2022)

Russell ersetzte 2022 Valtteri Bottas an der Seite von Lewis Hamilton. Er punktete früh regelmäßig, holte seine erste Pole‑Position in Ungarn und siegte beim Großen Preis von São Paulo. In einem für Mercedes herausfordernden Jahr setzte er mit Konstanz und Effizienz deutliche Akzente.

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IMAGO / HochZwei / George Russell (GBR, Mercedes-AMG Petronas F1 Team), Formel-1-Grand-Prix von Brasilien im Autódromo José Carlos Pace am 13. November 2022 in São Paulo, Brasilien.

Höhen und Tiefen (2023–2024)

2023 – Konsolidierung im engen Mittelfeld

Das neue Reglement stellte Mercedes weiterhin vor Aufgaben, Podestplätze blieben seltener. Russell sammelte solide Punkte, ohne regelmäßig in den Kampf um Rennsiege eingreifen zu können.
2024 – Siege und Rückschläge

2024 kehrte er mit Siegen in Österreich und beim Las‑Vegas‑Nachtrennen auf die oberste Stufe zurück. Eine nachträgliche Disqualifikation in Belgien trübte die Bilanz, änderte jedoch nichts an der Erkenntnis, dass Russell an guten Wochenenden rennentscheidend sein kann.

Im Rampenlicht: Saison 2025 bei Mercedes

Nach Hamiltons Wechsel übernahm Russell 2025 die klare Führungsrolle bei Mercedes. An seiner Seite debütierte Rookie Kimi Antonelli. Russell prägte die Entwicklungsarbeit und gab intern die Richtung vor, während das Team insgesamt den Anschluss an die Spitze suchte.

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IMAGO / ZUMA Press Wire / Alessio De Marco George / Russell (GBR) Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team - Mercedes W16 - Mercedes E Performance während des Formel 1 Pirelli Grand Prix du Canada 2025, Montreal, Quebec, Kanada, vom 12. bis 15. Juni - Runde 10 von 24 der F1-Weltmeisterschaft 2025, WM

On‑Track Record and the Fight at the Front

McLaren and Red Bull set the pace, with the drivers’ title contested by Lando Norris and Max Verstappen. Russell won the Canadian Grand Prix from pole and later the Singapore Grand Prix. With additional podiums and strong qualifying form, he finished fourth in the drivers’ standings, while Mercedes secured second in the constructors’ championship.

Duels and Dynamics in the Field

Russell fought close on‑track battles with Verstappen and McLaren’s Norris and Piastri. Against Hamilton, now with Ferrari, Russell usually came out ahead. Overall, 2025 reinforced his claim to be a race‑deciding factor when car and strategy align.

At 27, Russell is entering a phase where experience and speed converge. His contract runs at least through the end of 2026, and the new power‑unit regulations could reshuffle the competitive order. With leadership, qualifying pace, and racecraft, he has the components to contend for a title — provided Mercedes delivers a competitive package. His development from karting prospect to team leader suggests the next step is within reach.

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