Vergleiche über Generationen: Wer Fangio, Clark oder Schumacher nebeneinanderstellt, vergleicht nicht nur Fahrer – sondern Regelwerke, Technik, Rennkalender und Sicherheitsstandards. Genau deshalb sind Rankings in der Formel 1 nie rein mathematisch, sondern immer auch Interpretation.
IMAGO / HJS / Michael Schuhmacher (li) in der Boxengasse bei der Formel 1 in Melbourne, Australien, 1998.
Unser Ansatz: Diese Auswahl kombiniert Titel, Siege, Einfluss auf das Fahren und die Epoche – und ordnet ein, wie Fahrer unter den Bedingungen ihrer Zeit gewirkt haben. Die Gliederung ist bewusst so gebaut, dass sie sich schnell scannen lässt und thematisch von den Anfängen bis in die Schumacher-Ära führt.
Wichtig für die Praxis: Für Redaktionen, Agenturen, s, NGOs und Bildungseinrichtungen zählt neben dem Inhalt oft auch die passende Bildsprache. IMAGO arbeitet dafür mit einem weltweiten Netzwerk von Partneragenturen, Fotografen und Archiven und bündelt aktuelle sowie historische Inhalte für Lizenzierungen.

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Top 10 Formel-1-Fahrer aller Zeiten: Die Liste in Kurzform
Zeitreise statt „Bestenliste nach Punkten“: Die Reihenfolge folgt hier der Chronologie – denn so wird sichtbar, wie sich Fahren, Risiko und Professionalität über Jahrzehnte verschoben haben.
- Juan Manuel Fangio (Weltmeister: 1951, 1954–1957): 5 Titel, 24 Siege in 51 WM-Starts; letzter Titel mit 46 Jahren.
- Alberto Ascari (Weltmeister: 1952–1953): Back-to-back-Titel, dominanter Ferrari-Zyklus in der Frühphase der WM.
- Stirling Moss (kein Weltmeistertitel): 16 Siege, 4× WM-Zweiter – oft als „bester Fahrer ohne Titel“ beschrieben.
- Jim Clark (Weltmeister: 1963, 1965): 2 Titel, insgesamt 25 GP-Siege; 1965 zusätzlich Indy-500-Sieg.
- Jackie Stewart (Weltmeister: 1969, 1971, 1973): 3 Titel, 27 Siege – und prägend als Sicherheitstreiber.
IMAGO / Eibner / Jackie Stewart (Schottland, ehemaliger Weltmeister und Rennfahrer), UAE, bei der Formel 1 Weltmeisterschaft, Abu Dhabi Grand Prix, Yas Marina Circuit, 07.12.2025.
- Niki Lauda (Weltmeister: 1975, 1977, 1984): 3 Titel, Rückkehr nach schwerem Unfall; 1984 Titelgewinn mit knappstem Vorsprung.
- Nelson Piquet (Weltmeister: 1981, 1983, 1987): 3 Titel, 23 GP-Siege; ein Schlüsselname der Turbo-Ära.
- Alain Prost (Weltmeister: 1985, 1986, 1989, 1993): 4 Titel, 51 GP-Siege – lange der Maßstab in der Statistik.
IMAGO / Eibner / Alain Prost (Frankreich, ehemaliger Weltmeister, Rennfahrer), UAE, bei der Formel 1 Weltmeisterschaft, Abu Dhabi Grand Prix, Yas Marina Circuit, 07.12.2025.
- Ayrton Senna (Weltmeister: 1988, 1990, 1991): 3 Titel, 41 Siege, 65 Pole-Positions; tödlicher Unfall 1994 in Imola.
- Michael Schumacher (Weltmeister: 1994, 1995, 2000–2004): 7 Titel, insgesamt 91 Siege; Ferrari-Weltmeister 2000 nach 21 Jahren.
Pionierzeit – als der Fahrer das Sicherheitskonzept ersetzte
Juan Manuel Fangio: Effizienz als Währung der 1950er
Statistik, die den Kontext erklärt: Fangio gewann 24 WM-Läufe in 51 Starts – eine Quote, die bis heute als Referenz für Dominanz in kurzer Karriere gilt. Sein letzter Titel 1957 kam im Alter von 46 Jahren, in einer Zeit, in der Teams und Materialwechsel viel stärker zum Berufsbild gehörten als später.
Der Deutschland-Grand-Prix 1957 am Nürburgring gilt in vielen Rückblicken als einer der definierenden Auftritte Fangios: strategisches Risiko, Tempo über lange Distanz, Fehlerarmut. Auch ohne jede Romantisierung bleibt: Dieser Sieg wurde zum historischen Marker dafür, wie früh Formel 1 als Fahrersport verstanden wurde.
Alberto Ascari: Dominanz, bevor „Dominanz“ ein Marketingwort wurde
Ferrari als frühes Kraftzentrum: Ascari steht für die erste große WM-Serie in der Nachkriegszeit: 1952 gewann er sechs von sieben WM-Rennen, 1953 folgten weitere Siege auf dem Weg zum zweiten Titel. In einer Epoche kurzer Kalender hatten solche Serien eine andere Gewichtung als heute – aber sie zeigen, wie schnell sich ein Fahrer als Metrum der Klasse etablieren konnte.
Der Bruch der Kontinuität: Ascaris Tod 1955 (nicht in einem WM-Rennen) erinnert daran, wie dünn damals die Trennlinie zwischen Spitzensport und Lebensrisiko war. Gerade deshalb sind Bilder aus dieser Zeit in Redaktionen häufig mehr als Nostalgie: Sie sind Dokumente einer anderen Sportrealität.
Stirling Moss: Größe ohne Titel – und warum das in der Formel 1 möglich ist
Leistung jenseits des WM-Endstands: Moss gewann 16 Grands Prix und wurde viermal Vizeweltmeister. In vielen historischen Debatten wird er als Musterfall genannt, dass Titel in der Formel 1 zwar zentral sind – aber nicht alle Leistungsdimensionen abbilden (Teamkonstellation, Zuverlässigkeit, Konkurrenzverteilung).
Warum er in diese Top 10 gehört: Moss ist hier nicht als „Ersatz-Weltmeister“ gelistet, sondern als Beispiel dafür, dass „All-Time“-Listen auch den kulturellen Rang eines Fahrers spiegeln. Sein Profil ist zugleich ein guter Test: Wer Moss in einer Top 10 akzeptiert, akzeptiert implizit, dass Formel 1 mehr ist als Titelarithmetik.
Talent, Technik und Risiko – die 1960er als Wendepunkt
Jim Clark: Geschwindigkeit als Konstante – trotz Unzuverlässigkeit
Die Clark-Formel: Die Hall-of-Fame-Bilanz nennt 25 Siege als Endstand – eine Zahl, die zur Einordnung wichtig ist, weil Clark Fangios damaligen Siegrekord übertraf. Gleichzeitig beschreibt die Epoche ein wiederkehrendes Muster: Wenn das Auto hielt, war Clark häufig der Maßstab; wenn nicht, war die Technik der Gegner.
Ein Moment, der bis heute mitschwingt: Der Indy-500-Sieg 1965 ist in Clark-Porträts mehr als eine Randnotiz: Er steht für eine Zeit, in der Spitzenfahrer noch in verschiedenen Serien zu Ikonen wurden. Für Redaktionen ergibt sich daraus ein klarer Bildnutzen: Clark-Fotos funktionieren oft als Symbol für den universellen Rennfahrer-Typus der 1960er.
Jackie Stewart: Der Fahrer als Sicherheitsakteur – und als Medienfigur
Bilanz und Einfluss: Stewart verbindet 27 Siege und 3 Titel mit einer zweiten Ebene: Er setzte sich früh und sichtbar für Sicherheitsverbesserungen ein. Die Hall-of-Fame-Erzählung beschreibt seine Rolle als Treiber von Helmen, Gurten, Barrieren, medizinischen Strukturen – und macht damit klar, warum Stewart in Ranglisten oft höher bewertet wird als reine Statistiken nahelegen.
Das historische Umfeld: Der Text nennt für einen besonders tödlichen Zeitraum eine drastische Risikobeschreibung („two out of three“ über fünf Jahre). Auch wenn solche Formulierungen immer als Zeitzeugenperspektive zu lesen sind, zeigen sie das Kernproblem: In den 1960ern/70ern war Mut nicht nur Stilfrage, sondern Bestandteil der Berufsdefinition.

Rivalitäten und Comebacks – Professionalität wird zur Strategie
Niki Lauda: Die Grenze zwischen Risiko und Kalkül
Drei Titel, zwei Karrieren: Lauda gewann die WM 1975, 1977 und 1984 – und wird bis heute auch über den Bruchpunkt 1976 erzählt. Nach dem schweren Unfall am Nürburgring kehrte er noch in derselben Saison zurück; die Hall-of-Fame-Perspektive verknüpft das mit einer Karriere, die zunehmend von Analyse, Disziplin und Teamarbeit geprägt war.
Das knappste Ende als Leitmotiv: Für die Saison 1984 ist zentral, dass Lauda den Titel mit minimalem Vorsprung gewann; zeitgenössische Rückblicke nennen den berühmten Halbpunkt als Unterschied. Dieser Umstand ist mehr als Trivia: Er zeigt, wie sehr in der modernen Formel 1 selbst kleine Regel- und Ergebnisdetails über Karriererang entscheiden können.
IMAGO / Sven Simon / Siegerehrung Großer Preis von Österreich in Zeltweg 1984, v.li.: FISA Präsident Jean Marie Balestre (Frankreich), Nelson Piquet (Brasilien Brabham BMW), Sieger Niki Lauda (Österreich McLaren TAG Porsche) und Michele Alboreto (Italien Ferrari), Formel 1 Weltmeisterschaft.
Drei Titel in einer turbulenten Zeit: Piquet gewann die WM 1981, 1983 und 1987. Eine Formel-1-Rückschau nennt zudem 23 Rennsiege – und verortet ihn als einen der wenigen Fahrer mit drei oder mehr Meisterschaften.
Warum Piquet in dieser Geschichte wichtig ist: Er steht für eine Phase, in der Formel 1 stärker denn je von Techniksprüngen (Turbo), Teamdynamiken und inneren Machtkämpfen geprägt war. Piquets Profil eignet sich deshalb besonders, um in einem All-Time-Artikel die Frage zu stellen, ob „Größe“ zwingend mit Beliebtheit zusammenhängt – oder ob sie manchmal schlicht Ergebnisqualität ist.
Alain Prost: Der Ingenieur unter den Champions
Zahlen, die eine Ära definieren: Prost gewann vier Titel und kam auf 51 GP-Siege. Damit wurde er lange zum statistischen Referenzpunkt, bevor spätere Epochen neue Rekorddimensionen eröffneten.
Prost vs. Senna als Deutungsfolie: In der historischen Erzählung ist Prost häufig der Fahrer, an dem sich der Begriff „intelligent racing“ festmacht – also das planvolle Sammeln von Punkten, das Minimieren von Ausfällen, das Spiel mit Risiko. Diese Art von Größe ist weniger fotogen als die „eine Runde für die Ewigkeit“, aber für Teamkulturen und Meisterschaftslogik zentral.
Ayrton Senna: Qualifying-Kultur, Grenzsuche und ein Einschnitt 1994
Messbare Exzellenz: Eine Formel-1-Rückschau nennt für Senna 41 Siege und 65 Pole-Positions (1984–1994). Das ist für sein Ranking wichtig, weil es zwei Formen von Stärke abbildet: Rennkontrolle und Rundenzeit-Maximum.
Das Rivalitätsmoment: Die Senna-Hall-of-Fame-Erzählung verweist auf die Suzuka-Kollisionen der Titeljahre 1989 und 1990 als Teil des Prost-Senna-Konflikts. Das bleibt bis heute ein Lehrstück darüber, wie sehr „All-Time“-Bewertungen auch davon abhängen, ob man in solchen Situationen eher Konsequenz oder eher Grenzüberschreitung erkennt.
Der Einschnitt: Senna starb beim San-Marino-Grand-Prix 1994 in Imola. Für jede „Top 10“-Diskussion ist das nicht Pathos, sondern eine sachliche Tatsache mit Folgen: Der Sport veränderte sich strukturell – und die Wahrnehmung von „Risiko als Teil der Show“ wurde dauerhaft korrigiert.
Schumacher – Dominanz als System aus Fahrer, Team und Prozess
Michael Schumacher: Rekorde, Kontroversen, Professionalität
Der statistische Rahmen: Schumacher gewann sieben Weltmeisterschaften und beendete seine Karriere (Stand Ende 2006) mit insgesamt 91 Siegen. Die Hall-of-Fame-Perspektive ordnet ihn als Fahrer ein, der „nahezu jedes“ Scoring-Kapitel geprägt habe – also nicht nur Titel, sondern auch das wiederholte Maximieren über Saisons hinweg.
Der Ferrari-Umbruch: Als Schumacher 1996 zu Ferrari ging, hatte das Team seit Jody Scheckter 1979 keinen Fahrer-Weltmeister mehr. 2000 wurde Schumacher dann Ferraris erster Champion seit 21 Jahren und gewann anschließend vier weitere Titel in Serie (2000–2004). Diese Kette ist weniger „Ein Mann schlägt alle“, sondern vor allem ein Beispiel dafür, wie Formel 1 zur organisierten Hochleistung geworden ist.
Die Grauzonen gehören zur Einordnung: Die Hall-of-Fame-Erzählung spricht offen an, dass Schumachers Ethik zeitweise diskutiert wurde (u. a. Adelaide 1994 und Jerez 1997, mit Sanktion 1997). Für eine neutrale Top-10-Betrachtung ist das entscheidend: Größe in der Formel 1 ist historisch oft nicht frei von Kontroversen – und gerade deshalb muss man Leistung und Bewertung sauber trennen.
10 Motive für eine Zeitreise von Fangio bis Schumacher
Bildidee statt Behauptung: Die folgenden Motive sind so formuliert, dass sie sich als Suchanfragen und Bildunterschriften eignen. IMAGO bündelt Motorsport-Inhalte aus Partnernetzwerken und Archiven; ob ein konkretes Motiv verfügbar ist, hängt von Bestand, Datum, Fotograf und Lizenzstatus ab.
Bild 1 – Fangio im Mercedes W196 1954/55.
Der fünfmalige Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio prägte die Saison 1954/55 im legendären Mercedes-Benz Formel-1-Weltmeisterschaft mit dem technisch revolutionären Mercedes-Benz W196. Ob als konzentriertes Fahrerporträt im silbernen Rennanzug oder in einer dynamischen On-Track-Aufnahme mit der charakteristischen Stromlinienkarosserie – Bilder aus dieser Zeit stehen sinnbildlich für Präzision, Dominanz und den Mythos der „Silberpfeile“.

IMAGO / Thomas Zimmermann / Das Bild entstand am 16.08.1986 bei einer Demonstrationsfahrt mit Fangio am Steuer auf dem Nürburgring im Rahmen des Oldtimer-Grand-Prix. Mit dem W 196 wurde Juan Manuel Fangio in 1954 + 1955 Weltmeister.
Bild 2 – Ascari und Ferrari-Dominanz 1952/53
Mit zwei aufeinanderfolgenden Weltmeistertiteln 1952 und 1953 prägte Alberto Ascari die frühe Ära der Formel-1-Weltmeisterschaft wie kaum ein anderer. Am Steuer des dominanten Ferrari 500 für die Scuderia Ferrari stand er sinnbildlich für technische Überlegenheit und fahrerische Konstanz. Ob als Startszene mit dicht gedrängtem Feld oder bei der Siegerehrung im roten Overall – diese Motive verkörpern Ferraris erste große Dominanzphase in der Königsklasse.
IMAGO / Thomas Zimmerman / Ferrari Monoposto 3400cc von 1951 bei eiunem Oldtimer-Rennen. 1952 und 1953 gewann Alberto Ascari die Weltmeisterschaften mit Ferrari.
Bild 3 – Moss als „Mr. Monaco“: Action-Bild mit engem Straßenkurs
Als „Mr. Monaco“ wurde Stirling Moss zur Ikone des engen Stadtkurses von Großer Preis von Monaco – besonders sein Sieg 1961 gilt als fahrerisches Meisterstück zwischen Leitplanken und Hafenbecken. Alternativ transportiert ein Action-Bild im Cockpit des Mercedes-Benz W196 die technische Eleganz und Präzision der Mercedes-Ära: konzentrierter Blick, schmale Ideallinie, maximale Kontrolle auf minimalem Raum.
Bild 4 – Clark im Lotus 25
Mit dem revolutionären Monocoque-Chassis des Lotus 25 dominierte Jim Clark die Saison 1963 in der Formel-1-Weltmeisterschaft. Ein klassisches Onboard- oder Seitenprofil – etwa in Silverstone Circuit oder auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Circuit de Spa-Francorchamps – unterstreicht die Leichtigkeit und Präzision dieses Meilensteins der Rennsporttechnik.
IMAGO / Horstmüller / Formel 1 Rennen Großer Preis von Deutschland auf dem Nürburgring am 02.08.1963. Jim Clark im Lotus 25.
Bild 5 – Stewart im Tyrrell/Matra 1969–1973.
Mit seinem markanten Helm-Design und dem schwarzen Käppi wurde Jackie Stewart zwischen 1969 und 1973 zum Gesicht einer neuen, professionellen Formel-1-Ära. Im Matra MS80 gewann er 1969 den Titel, später folgten weitere Erfolge mit dem Tyrrell Racing im Tyrrell 003. Ob als dynamische Rennszene oder als ikonisches Porträt im Paddock – Stewart steht für Geschwindigkeit, Stilbewusstsein und den Beginn einer konsequenten Sicherheitsbewegung in der Formel-1-Weltmeisterschaft.

IMAGO / Pressefoto Baumann / Jackie Stewart (Schottland, li.) und sein Teamkollege Francois Cevert (Frankreich Tyrrell Ford) putzen ihre Visiere, 1973.
Bild 6 – Lauda 1976 (Comeback-Narrativ): Rennszene 1976/77.
Die Saison 1976 machte Niki Lauda zur Symbolfigur von Disziplin und mentaler Stärke. Nach seinem schweren Unfall auf dem Nürburgring Nordschleife kehrte er nur wenige Wochen später ins Cockpit des Ferrari 312T2 zurück und prägte eines der eindrucksvollsten Comeback-Narrative der Formel-1-Weltmeisterschaft. Ob als konzentriertes Porträt mit Bandagen im Fahrerlager oder als Rennszene 1976/77 im roten Ferrari – diese Motive stehen für Professionalität, Risikobewusstsein und die dramatische Intensität jener Saison.

IMAGO / Thomas Zimmermann / Carlos Reutemann + Niki Lauda Team Ferrari in Zandvoort, beide im Formel 1-Ferrari 312 T2, Großer Preis der Niederlande 1977. Sieger des Rennens wurde Niki Lauda.
Bild 7 – Piquet in der Turbo-Ära
Als dreifacher Weltmeister verkörperte Nelson Piquet die kompromisslose Turbo-Ära der 1980er. Im radikalen Brabham BT52 mit BMW-Turbomotor sicherte er 1983 den Titel, später folgte der Triumph mit Williams. Ein Action-Bild mit breiten Slicks, kantiger Aerodynamik und typischer 80er-Jahre-Farbästhetik transportiert die rohe Leistungsentfaltung und den technischen Wettlauf dieser Epoche in der Formel-1-Weltmeisterschaft.
IMAGO / Thomas Zimmermann / Der Brabham BT52, in der Saison 1983 gefahren von Nelson Piquet (Foto). Das Foto entstand beim Großen Preis von Italien 1983 in Monza. Nelson Piquet beendete das Rennen als Sieger und gewann mit dem Brabham-BMW seinen 2. WM-Titel erstmals in der Formel 1-Geschichte.
Bild 8 – Prost als „Punktefahrer“: Ruhige Podiumsszene oder Boxenfoto, das Strategie suggeriert.
Alain Prost galt als Meister der Strategie – kühl kalkulierend, fehlerarm und stets auf maximale Ausbeute bedacht. Ob ruhige Podiumsszene oder konzentriertes Boxenfoto im Gespräch mit Ingenieuren bei McLaren – solche Motive unterstreichen seinen Ruf als „Punktefahrer“. Prost gewann vier Weltmeistertitel in der Formel-1-Weltmeisterschaft und steht bis heute für taktische Intelligenz in einer Ära intensiver Team- und Motorenrivalitäten.
IMAGO / Visions In Golf / Alain Prost, 1988, bekannt als Der Professor für seinen berechnenden Fahrstil, ist eine legendäre Figur in der Formel 1.
Bild 9 – Senna: Pole-Lap-Ikonografie
Kaum ein Fahrer verkörpert die Qualifying-Intensität so eindrücklich wie Ayrton Senna. Am Steuer des McLaren MP4/4 dominierte er 1988 das Zeittraining mit fast schon ikonischer Präzision. Eine Pole-Lap-Aufnahme mit minimalem Lenkwinkel und maximalem Fokus – oder ein intensives Porträt mit geschlossenem Visier – transportiert jene Konzentration, die Senna zu einer prägenden Figur der Formel-1-Weltmeisterschaft machte.

IMAGO / WEREK / Siegerehrung GP Deutschland 1989 - Sieger Ayrton Senna (Brasilien McLaren Honda, Mitte) mit Alain Prost (Frankreich McLaren Honda, li.) und Gerhard Berger (Österreich Ferrari).
Bild 10 – Schumacher und Ferrari 2000–2004
Zwischen 2000 und 2004 prägte Michael Schumacher mit der Scuderia Ferrari eine der dominantesten Phasen der Formel-1-Weltmeisterschaft. Ob Titelentscheidung mit erhobenen Armen, Jubel auf dem Podium oder enge Werk-Interaktion mit Ingenieuren – Motive aus dieser Ära stehen für Perfektion im Zusammenspiel von Fahrer, Team und Technik. Modelle wie der F2002 oder F2004 wurden zu Symbolen einer beispiellosen Erfolgsserie.
IMAGO / Kräling / Siegerehrung nach dem GP von Japan in Suzuka 2004: Sieger Michael Schumacher (Deutschland Ferrari) und Jenson Button (England BAR-Honda, dahinter).
Wie IMAGO Motorsportbilder ordnungsgemäß lizenzierbar macht
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Lizenztypen im Überblick
IMAGO bietet unterschiedliche Lizenzmodelle an, die je nach Projektanforderung gewählt werden können:
- Rights Managed (RM):
Häufig für einmalige oder klar definierte redaktionelle Nutzungen wie News-Beiträge, Blogs oder Social Media. Varianten wie Standard, Extended oder Enterprise unterscheiden sich im Nutzungsumfang.
- Royalty Free Classic (RF):
Je nach Motiv redaktionell und kommerziell nutzbar, meist ohne verpflichtendes per-use Reporting. Standard- und Extended-Lizenzen variieren unter anderem hinsichtlich Reichweite, Auflage und Werbeeinsatz.
- Royalty Free Premium (RF Premium):
Für Projekte mit erhöhtem Nutzungsbedarf – etwa Print, Advertising, Packaging oder Merchandising. Maßgeblich ist stets die konkrete Lizenzdefinition des jeweiligen Inhalts.
Model- und Property-Release: entscheidend für kommerzielle Nutzung
Sobald eine Nutzung kommerziell wird, spielen sogenannte Releases eine zentrale Rolle:
- Model Release:
Eine schriftliche Einwilligung der abgebildeten Person für kommerzielle Verwendungen wie Werbung, Marketing oder Unternehmenskommunikation.
- Property Release:
Erforderlich, wenn erkennbares Eigentum – etwa Gebäude, Kunstwerke oder private Objekte – kommerziell genutzt wird.
Praxisregel: Ohne entsprechende Releases ist Bildmaterial häufig nur redaktionell verwendbar, teils mit zusätzlichen Einschränkungen. IMAGO weist Release-Informationen und Nutzungshinweise in den Metadaten aus und unterstützt die gezielte Recherche über Filterfunktionen.
Drei Wege zu passenden Formel-1-Bildern
Für Redaktionen und Marken gibt es unterschiedliche Zugänge:
- Webshop – Single License:
Einzelbilder lassen sich direkt lizenzieren (RM oder RF Classic/Premium). Registrierung oder Gastkauf sind möglich.
- Webshop – Credit Packages:
Credits mit 365 Tagen Gültigkeit eignen sich bei regelmäßigem Bedarf und können laut IMAGO Einsparungen gegenüber Einzellizenzen ermöglichen. Dieses Modell steht registrierten Nutzern zur Verfügung.
- Sales Manager:
Für größere Volumina, besondere Verwendungszwecke oder individuelle Vertragsmodelle – inklusive persönlicher Unterstützung bei Recherche und Abwicklung.
Die „Top 10 Formel-1-Fahrer aller Zeiten“ – von Juan Manuel Fangio bis Michael Schumacher – stehen nicht nur für individuelle Erfolge, sondern für die Entwicklung der Formel-1-Weltmeisterschaft selbst.
Fangio und Ascari markieren die Pionierzeit, Clark und Stewart den Wendepunkt zwischen Talent und wachsendem Sicherheitsbewusstsein. Lauda, Piquet, Prost und Senna verkörpern Rivalitäten, Turbo-Ära und strategische Finesse – während Schumacher für die Professionalisierung und Industrialisierung moderner Dominanz steht.
Für die Bildauswahl bedeutet das: Nicht jede Ikone zeigt sich in der Siegerpose. Oft erzählen Boxenszenen, Helmporträts, Startaufstellungen oder historische Streckenansichten mehr über eine Epoche als der Moment auf dem Podium. IMAGO unterstützt solche visuellen Narrative durch klar definierte Lizenzmodelle, transparente Release-Informationen und flexible Einkaufswege – vom Einzelbild bis zur projektbezogenen Betreuung.
